Sonntag, 25. September 2016

BP-Kandidat Hofer: Werde CETA-Vertrag nur nach Bürger-Votum unterschreiben

Bundesregierung muss geschlossen die Interessen Österreichs vertreten

Wien (OTS) - „Ich stehe auf der Seite der Österreicher und werde das europäisch-kanadische Handelsabkommen CETA weder in meiner Eigenschaft als Mitglied des Kollegiums der drei Nationalratspräsidenten in Vertretung des Bundespräsidenten noch als gewählter Bundespräsident ohne vorherige Einbindung der Bürger unterschreiben“, bekräftigt der Dritte Präsident des Nationalrates und freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer.
Anlässlich des gestrigen Treffens der EU-Handelsminister in Bratislava mahnt Hofer von den Vertretern der Bundesregierung ein, geschlossen die Interessen Österreichs zu vertreten. Es stehe einzelnen Regierungsmitgliedern nicht an, aufgrund von Auffassungsunterschieden dem Koalitionspartner Standpunkte medial auszurichten. „Diese Vorgehensweise schwächt die österreichische Position und schadet dem Ansehen unseres Landes“, mahnt Hofer.
An seine Kollegen im Nationalratspräsidium – allen voran Nationalratspräsidentin Doris Bures – appelliert Hofer, angesichts der massiven Bedenken und ablehnenden Haltung der Bevölkerung hinsichtlich des CETA-Abkommens ebenfalls von einer vorschnellen Befürwortung abzusehen. Entscheidend sei der Wille der Menschen, denn diese hätten ja auch die Konsequenzen dieses Handelsabkommens zu tragen.

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Freitag, 23. September 2016

Neues Info-Blatt zur Bundespräsidentenwahl aus unabhängiger Sicht ab sofort zum Verbreiten zur Verfügung:


Herunterladen und digital verbreiten und/oder in möglichst großer Stückzahl als Folder von Haus zu Haus/Wohnung zu Wohnung austragen, um so viele Mitbürger wie möglich damit zu erreichen. Gedruckte Folder können zur Zusendung  bestellt werden unter ihu@a1.net oder 0664/425 19 35 oder in Wien direkt bei der Druckerei abgeholt werden: Fa. Hannes Schmitz, 1200 Wien, Leystr. 43, Mo bis Frei von 8 bis 16 Uhr. Kosten für Druck und Versand werden von der "Initiative Heimat & Umwelt" getragen. Text des Folders wie folgt:




Donnerstag, 8. September 2016

Info-Blatt zur Bundespräsidentenwahl aus unabhängiger Sicht ab sofort zum Verbreiten zur Verfügung:



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Samstag, 20. August 2016

Brexit und die Presse

Von Mag. Klaus Faißner

Großbritannien ist frei. Dementsprechend heftig waren die Reaktionen nach der Brexit-Volksabstimmung. Besonders in der Presse. Sie wollte auch in Österreich die Bemühungen für einen Austritt im Keim ersticken. alles roger? beantwortet acht Fragen, die die Berichterstattung zum Brexit aufgeworfen hat.
Stürzte der Brexit die Welt ins Chaos?
Überall war zu lesen, dass der Brexit-Crash weltweit fünf
Billionen Dollar an Unternehmenswerten vernichtet hätte - das Doppelte der britischen und das Fünfzehnfache der österreichischen Wirtschaftsleistung. Um diesen Wert sanken die Börsenkurse unmittelbar nach Bekanntwerden des Ergebnisses am 24 Juni. Auch das britische Pfund sei im freien Fall, hieß es. ÖsterreichischeHauptstrommedien schürten mit Schlagworten wie
"Schockwellen", "Schwarzer Freitag" oder "Brexit-Blutbad" Angst. Wenige Wochen später war klar,was davon stimmte: nichts.
Börsenkurse:

Der Index der hundert wichtigsten Unternehmen der Londoner Börse,
der FTSE, sank nach der Brexit-Volksabstimmung um fünf Prozent,
lag aber bereits zwei Börsentage später über dem alten Niveau. Einen weiteren Tag danach erreichte er den Jahreshöchststand. Der Index der 20 wichtigsten Unternehmen an der Wiener Börse(ATX) sank zwar um 14 Prozent, stieg aber binnen drei Wochen wieder auf das Ausgangsniveau zurück. Ähnliches galt für den Leitindex der
deutschen Börse, den DAX. " Plötzlich feiern die Börsen den Brexit", musste die Tageszeitung "Die Presse schon Mitte Juli zugeben. Schwupp, die fünf Billionen Dollar sind wieder da......

Pfund: 

Die britische Währung sank zwar im Vergleich zum Dollar von 1,50 auf 1,29, erfing sich aber im Juli zusehends. Ein freier Fall
sieht anders aus. Außerdem hilft eine Abwertung der Währung, die Exporte
anzukurbeln.
Wettert die Wirtschaft überall über den Brexit?

Ganz und gar nicht. Der Chef der britischen Handelskammer
John Longworth sprach sich wenige Monate vor der Volksabstimmung für einen EU-Austritt aus. Daraufhin wurde er suspendiert. Nach dem Brexit-Votum erklärte er, dass Großbritannien nun die Chance habe, "der beste Platz der Welt für die Wirtschaft zu werden" (...)
 Quelle: alles Roger? Seite 48/49 Nr. 13 / 2016